Ich bin Vater eines kreativen achtjährigen Jungen. Beruflich habe ich in Startups im Silicon Valley neue Produkte entwickelt und Entwicklungsteams geleitet. Dabei habe ich erlebt, wie Technologie unsere Arbeit verändert.
Makerplay entstand allerdings nicht aus einer Präsentation für Investoren. Es entstand aus etwas, das zu Hause passierte.
Einmal in den Frühlingsferien
In den Frühlingsferien setzten wir uns zusammen, ganz ohne Unterrichtsplan. Nur mit einer Idee: Was wäre, wenn wir KI nutzen würden, um ihm beim Bau eines echten Videospiels zu helfen? Eines, das wirklich seins wäre?
Wir sprachen darüber, was er wollte, probierten Dinge aus, machten etwas kaputt, behoben Fehler und lachten viel. Am Ende hatte er ein funktionierendes Spiel, das er spielen konnte.
Er liebte es. Nicht auf eine höfliche „Danke, Papa“-Art. Er kam immer wieder darauf zurück.
Zurück in der Schule
Als die Schule wieder anfing, zeigte er es seiner Klasse. Die Kinder waren beeindruckt. Sie wollten spielen. Er kam völlig begeistert nach Hause.
Wer noch nie gesehen hat, wie das eigene Kind mit etwas Selbstgemachtem einen Raum betritt, kann sich schwer vorstellen, wie viel das für ein Kind bedeutet. Für ihn war es riesig.
Warum das so wichtig war
Er war auf eine Weise stolz, die ich nach einem Highscore im Spiel eines anderen nicht sehe. Vielleicht zum ersten Mal reagierten die Leute nicht auf ein Video, das er gesehen, oder eine App, die er heruntergeladen hatte. Sie reagierten auf etwas, das er selbst gebaut hatte.
Das blieb mir im Kopf. Kinder verbringen so viel Zeit damit, die Arbeit anderer zu konsumieren. Zu sehen, wie er echte Anerkennung für seine eigene Schöpfung bekam, fühlte sich anders an — und ehrlich gesagt ziemlich selten.
Selbst gestalten, statt nur zu konsumieren
Die meiste Bildschirmzeit von Kindern besteht noch immer aus Konsum: Feeds, Spiele anderer Leute, KI als Abkürzung statt als Werkzeug. Ich wollte eine bessere Möglichkeit für meinen Sohn und Kinder wie ihn.
Also entwickelte ich Makerplay. Kinder lernen, eine Idee zu durchdenken, sie klar zu beschreiben und mit KI ein richtiges Spiel daraus zu machen, das sie mit Freunden und Familie teilen können. Es gibt angeleitete Missionen, geduldige KI-Coaches und eine eigene Creator-Seite. Keine Werbung, keine unangemessenen Inhalte und keinen Chat mit Fremden.
Makerplay gibt es, damit mehr Kinder diesen ersten stolzen Moment erleben: wenn ihnen klar wird, dass sie selbst etwas erschaffen können, statt nur zu konsumieren.
Wenn dich das anspricht, würde ich mich freuen, von dir zu hören.
— dad@makerplay.ai
(ja, du kannst mir schreiben, und ich antworte :-)